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Re: Unter was fällt folgende Situation?

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Alt 08.09.2006, 20:05
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Registriert seit: 26.11.2005
Ort: NRW
Beiträge: 8
Standard Re: Unter was fällt folgende Situation?

Danke erstmal für die Antwort. Ich bin schon etwas schockiert. Wahrscheinlich wußte das der Arbeitgeber auch nicht, sonst hätte er mir nicht so etwas vorgeschlagen.

Gut, daß ich nachgefragt habe. Wer weiß, wie das geendet hätte.

Sorry, daß ich einen neuen Thread eröffne, aber warum wurde der alte Thread eigentlich geschlossen? Es dient doch der Aufklärung.

MfG Bhaal

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Alt 08.09.2006, 20:25
Benutzerbild von Gonzo
Benutzer
 
Registriert seit: 02.04.2005
Ort: Nähe Weihrauch-City
Beiträge: 1.591
Standard

Weil dir doch geantwortet worden ist, dass das Ganze nicht koscher ist (gelinde ausgedrückt)!

_______________________________
Viele Grüße vom Niederrhein

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Alt 12.09.2006, 08:51
Benutzer
 
Registriert seit: 10.03.2006
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 282
Standard

So etwas existiert, völig legal !
Bei Zeitarbeitsfirmen ist die Anhäufung von Überstunden Gang und Gäbe, mit der ausdrücklichen Zustimmung unserer derzeitigen Regierung.
Zeitarbeitsfirmen können bis zu 250 'Gutstunden' vorbehalten, also nicht bezahlen, um einen Puffer zu schaffen, mit dem sie bei fehlenden Beschäftigungsmöglichkeiten ihre Mitarbeiter weiterbeschäftigen können ohne finanzielle Einbußen zu erleiden.
Bei einer monatlichen Arbeitszeit von 160 Stunden sind also zum Beispiel die ersten 20 geleisteten Areitsstunden auf ein 'Zeitkonto' zu übertragen.
Bezahlt werden diese erst, wenn der Arbeitnehmer bereits 250 'Gutstunden' angesammelt hat, folglich trägt also ein Zeitarbeiter eine Gutschrift von bis zu 250 Arbeitsstunden vor sich her, die er erst nach Ausscheiden aus dem Betrieb vergütet bekommt !

Wer sich solche absurden poliischen Entscheidungen nicht vorstellen kann, dem empfehle ich das Studium der Tarifvereinbarung der CGZ.

Wer jetzt nach der Tarifvereinbarung der CGZ sucht, der wird wohl ins Leere suchen, besteht doch die 'Christliche Gewerkschaft Zeitarbeit' offensichtlich nur aus den den Arbeitgebern und ... den Arbeitgebern.
Jedem, der das bezweifelt, möchte ich raten, einmal einen Mitgliedschaftsantrag an die CGZ zu senden.
Die Unverschämtheiten der politischen Führung kennen seit '98 keine Grenzen mehr.
Ebensowenig scheinen seitens der Gewerkschafsführung Bedenken zu bestehen, Funktionäre in Verhandlungen mit den Arbeitgebervertretern zu schicken, deren Gehälter denen ihrer Verhandlungspartner in nichts nachstehen.
Gewerkschaftsfunktionäre, die 250.000 € im Jahr verdienen, sind einfach nicht geeignet, die Interessen Ihrer Mitglieder zu vertreten.

Bevor ich völlig vom Thema abschweife, möchte ich nur in aller Deutlichkeit betonen, daß wir meiner Meinung nach von der amtierenden Regierungskoaliation keine Lösungen zu erwarten haben.
Bereits jetzt wird von gewissen Koalitionspolitikern von Leistungsmißbrauch gesprochen, während von der Nutzung des Gestaltungsspielraumes (siehe Steuerrecht) gesprochen werden sollte.

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