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Alt 16.05.2010, 21:38
Benutzer
 
Registriert seit: 16.05.2010
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 1
Standard Falsche Leistungsberatung durch Agentur für Arbeit

Nach 1,5 Jahren Erziehungszeit erkundigte ich mich, in welcher Höhe ich ALG erhalten würde. Von Mitarbeitern des Servicecenters erfuhr ich, dass das ALG in meinem Fall fiktiv berechnet werden würde, da auf Grund der Erziehungszeit kein Einkommen vorliegen würde. Sie konnten meine genauen Daten im Computer sehen und berechneten mir die genaue Anwartschaftszeit, nannten mir die Bemessungsgrundlage, und das tägliche Arbeitsentgelt auf Grund meiner Qualifikationsklasse und das sich daraus ergebende ALG. Ich habe mir sogar die Namen der beratenden Mitarbeiter notiert. Das fiktiv berechnete ALG wäre fast doppelt so hoch wie das ALG, das ich zuletzt auf Grund einer Teilzeitbeschäftigung bezog. (ca. 500 Euro) Damals konnte ich nur Teilzeit arbeiten, weil ich einen zu dem Zeitpunkt dreijährigen Sohn hatte. In einem Telefonat versicherte mir die Leitung der Leistungsabteilung, dass die Mitarbeiter des Servicecenters speziell für diese Fragen geschult seien und bestens Bescheid wüßten, ich mich also auf diese Beratung verlassen könne.

In diesem Glauben ging ich zu meinem Termin in der Leistungsabteilung. Der Mitarbeiter tippte alle Daten ein und erklärte lediglich kurz, dass die Aussagen die ich davor bekommen hätte, so nicht stimmen würden und man die Berechnung im Servicecenter auch hätte wissen müssen. Sobald der Computer in den letzten 2 Jahren eine versicherungspflichtige Tätigkeit finden würde, würde diese für die Berechnung herangezogen werden. Als der Bescheid bereits erstellt war, erklärten mir das Servicecenter, dass es lediglich bei unter 150 Tagen versicherungspflichtiger Arbeit in den letzten 2 Jahren zu einer fiktiven Berechnung käme. Bei mir wären es 153 Tage, wenn ich mich kurze Zeit später gemeldet hätte, wäre die Berechnung anders verlaufen. Jetzt war es leider zu spät.

Ich erwartete von der Agentur für Arbeit keine verbindlichen Aussagen über die Höhe des ALG, jedoch grundlegende Auskünfte über die Berechnung auf Grund der im Computer vorliegenden Daten über Arbeits- und Erziehungszeiten.
In meiner familiären Situation ist die Höhe des ALG immens wichtig. Durch diese Beratung habe ich jetzt einen großen finanziellen Verlust.

Die Agentur für Arbeit weist alle Vorwürfe zurück und verweist auf das Merkblatt für Arbeitslose. Warum gibt es dann die Auskunftsmöglichkeit durch das Servicecenter ? In einer Leistungsberatung hätte man mir alle Möglichkeiten aufgeführt. Das stimmt, jedoch habe ich die 150-Tage-Regel erst nach der Verbescheidung erfahren. Hätte ich mich sonst 3 Tage zu früh gemeldet ?

Ich liege noch in der Widerspruchsfrist. Würde das eine Veränderung der Situation bringen ? Gäbe es die Möglichkeit, den Bescheid noch zu ändern oder zurückzunehmen und jetzt eine neue Arbeitslosenmeldung vorzunehmen ? Im Falle einer Abmeldung der Arbeitslosigkeit, wegen eines zu hohen Nebenverdienstes oder einer fehlenden Kinderbetreuung und einer späteren Wiederanmeldung bei der Agentur für Arbeit, würde da das ALG neu berechnet werden oder einfach der jetzt errechnete niedrige Satz herangezogen werden ?

Vielen Dank für Eure Antworten.
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Alt 17.05.2010, 05:45
Benutzerbild von Henner_V
Administrator
 
Registriert seit: 25.12.2004
Ort: Siegerland
Beiträge: 27.718
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Auskünfte über das Servicecenter können niemals rechtsverbindlich sein,da sie im allgemeinen telefonisch erteilt werden!
Von daher sind sie auch in den wenigsten Fällen nachweisbar!
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